Pressemeldungen des FVDZ Bayern
Gemeinsam besser – besser gemeinsam!
Der FVDZ Bayern setzt auf ein stärkeres Miteinander der Selbstverwaltungen
Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam besser – besser gemeinsam“ geht der FVDZ Bayern in die diesjährigen Kammer- und ZBV Wahlen. Der Slogan bringt auf den Punkt, was den Verband seit jeher auszeichnet: Geschlossenheit, Verantwortungsbewusstsein und der Wille, gemeinsam Verbesserungen für die Praxen zu erreichen.
Für den FVDZ Bayern ist klar: Die Herausforderungen der kommenden Jahre lassen sich nur meistern, wenn die bayerischen Körperschaften der Zahnärzteschaft wieder enger zusammenarbeiten – fachlich, organisatorisch und strategisch. Das Motto beschreibt nicht nur eine Haltung, sondern eine Notwendigkeit. Das „gemeinsame Ziehen an einem Strang und in eine Richtung“ bezieht sich insbesondere auf die Zusammenarbeit der Schwesterkörperschaften BLZK und KZVB.
Bis 2022 war diese Zusammenarbeit gelebte Realität. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass die bayerischen Zahnarztpraxen in einem zunehmend regulierten Umfeld stabile Rahmenbedingungen vorfanden und die „Bayerischen Zahnärzte“ Gesprächspartner auf Augenhöhe mit der Politik waren. Das hat sich insbesondere in der Corona-Pandemie als sehr wertvoll für die Zahnarztpraxen erwiesen: Zahnärzte durften unbehindert weiterarbeiten, denn die Vertreter von BLZK und KZVB vermittelten Hand in Hand und faktenbasiert, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte von jeher Hygiene in ihren Praxen leben. Aus dem Arm in Arm oder Hand in Hand wurde in den vergangenen vier Jahren jedoch eher ein Fingerhakeln – siehe Berichterstattung der BLZK im BZB.
Was in der KZVB weiterhin hervorragend funktioniert, lässt in der Zusammenarbeit der beiden Schwesterkörperschaften zu wünschen übrig. Der gemeinsame enge Austausch findet nicht mehr statt. „Politische Entscheidungsträger erwarten klare, konsistente Positionen. Wenn BLZK und KZVB abgestimmt auftreten, entsteht ein Bild von Stabilität und Professionalität“, sagt Landesvorsitzender Dr. Christian Deffner. „Ein gemeinsamer Austausch sorgt dafür, dass Positionen fachlich abgestimmt sind, Botschaften einheitlich kommuniziert werden und keine widersprüchlichen Signale in Richtung Politik gesendet werden.“
„Nur ein geeinter Auftritt schafft die notwendige politische Durchschlagskraft, um ernst genommen zu werden – gerade in Zeiten wachsender Regulierung und zunehmender Eingriffe in die Freiberuflichkeit“, ergänzt stv. Landesvorsitzender Dr. Thomas Reinhold.
Als zentrales Element dieser gemeinsamen Ausrichtung sieht der FVDZ Bayern die 2016 geschaffene Marke „Die Bayerischen Zahnärzte“. Sie steht für ein einheitliches Auftreten der Selbstverwaltungen – und für das Selbstverständnis, dass BLZK, KZVB und ZBVe gemeinsam Verantwortung tragen.
Der FVDZ Bayern fordert, dieser Marke wieder mehr Gewicht zu verleihen. Sie soll erneut sichtbar machen, dass die bayerischen Körperschaften zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und die Interessen der niedergelassenen und angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten im Freistaat gemeinsam vertreten. Stv. Landesvorsitzende Dr. Romana Krapf: „Die Zahnmedizin in Bayern steht vor großen Aufgaben: Fachkräftemangel, Bürokratie, Digitalisierung, Versorgung im ländlichen Raum. Diese Themen lassen sich nur lösen, wenn die Selbstverwaltung geschlossen handelt.“
Der FVDZ Bayern setzt sich dafür ein, dass die Körperschaften ihre Kräfte bündeln, um die über 16.000 bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzte gemeinsam stark in die Zukunft zu führen.
Dr. Christian Deffner: „Mit dem Motto ‚Gemeinsam besser – besser gemeinsam‘ sendet der FVDZ Bayern ein klares Signal: ‚Die Bayerischen Zahnärzte‘ müssen zusammenstehen und die Verantwortung für starke und handlungsfähige Selbstverwaltungen übernehmen – gerade vor dem Hintergrund drohender Gesetze. Die Chance, dies zu ermöglichen, haben die Wählerinnen und Wähler im September mit ihrer Stimmabgabe.“
Mehr über Forderungen und Vorhaben des FVDZ Bayern für eine funktionierende BLZK: www.blzk-2026.de