Pressemeldungen des FVDZ Bayern
Weiter auf dem Schwäbischen Weg
Wahlkampf-Auftakt der Bezirksgruppe Schwaben im FVDZ
Die Bezirksgruppe Schwaben im Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) startet in den Kammerwahlkampf 2026. Die Versammlung bestätigte am 14. Januar 2026 in Illertissen den gesamten Vorstand im Amt und wählte den Bezirksstellenvorsitzenden der KZVB, Dr. Uwe Kaspar, neu hinzu. Damit gestalten Christian Berger aus Kempten als Vorsitzender, Dr. Werner Krapf aus Weißenhorn und Dr. Andrea Jehle aus Illertissen als Stellvertreter die nächsten zwei Jahre der Bezirksgruppe Schwaben weiter auf dem „Schwäbischen Weg“: so wenig Verwaltung wie notwendig und so viel Gestalten wie möglich.
Christian Berger engagierte sich bereits nach seiner Niederlassung 1989 in Kempten für den zahnärztlichen Beruf: Zunächst als Gutachter für die BLZK, später als Obmann für Kempten und Oberallgäu bis zu den Delegiertenämtern in KZVB und BLZK und dem Vorstandsamt im ZBV Schwaben. Er war bereits Bezirksgruppenvorsitzender Schwaben, später Landesvorsitzender des FVDZ, Vizepräsident und danach Präsident der BLZK, Vorstandsvorsitzender der KZVB. In vielen Ämtern wurde er mehrfach wiedergewählt.
Aus Sicht des neuen Bezirksgruppenvorsitzenden sind die Probleme der Zahnärztinnen und Zahnärzte seit Jahrzehnten unverändert: ausbleibende Punktwerterhöhung der GOZ, gängelnde Bürokratie und der Mangel an geeignetem Personal. Mit dem ihm eigenen Elan will er die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Schwaben in diesen Bereichen weiter aktiv unterstützen:
- in der Abrechnung durch Analogberechnung neuer, in der GOZ nicht beschriebener, Behandlungswege, Abrechnung von Charlie-Leistungen und Hilfe bei der Durchsetzung von Steigerungssätzen und freier Honorarvereinbarung – das setzt Berger seit Jahren als Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes (ZBV) Schwaben um mit der Bayerischen Tabelle, die alle niedergelassenen Mitgliedern des ZBV Schwaben jährlich kostenfrei erhalten.
- beim Rückbau von Bürokratie - im Gespräch mit der Politik in Schwaben und Bayern;
- bei Ausbildung, Bindung und leistungsgerechter Honorierung von zahnärztlichem Personal.
Sorge bereitet Berger die steigende Anzahl von investorenbetriebenen MVZs, die aus seiner Sicht, ähnlich wie die Ketten in der Gastronomie, langfristig zu einer Massen- und Billigzahnmedizin führen, gegen die sich die Einzelpraxis nur durch bessere Qualität und Leistung behaupten könne. „Die Zersplitterung in einzelne Fachdisziplinen und standespolitischer Kleinkrieg sind Gift für die Durchsetzung zahnärztlicher Interessen in der Gesellschaft. Trotzdem bleibt der Beruf Zahnärztin/Zahnarzt ein angesehener und erstrebenswerter Beruf, der Erfolg und persönliche Freiheit ermöglicht, weil er, anders als der des Zahntechnikers, weder durch Globalisierung noch durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann.“
Stellvertretend stehen ihm mit Dr. Werner Krapf und Dr. Andrea Jehle zwei erfahrene Mitstreiter im FVDZ an der Spitze der Bezirksgruppe zur Seite, die über viele Jahre den FVDZ Schwaben erfolgreich geführt haben. Der wiedergewählte Bezirksgruppenvorstand Schwaben im FVDZ setzt sich zudem aus einer gesunden Mischung aus Erfahrung und Jugend zusammen: Nathalie Huber, Illertissen, Dr. Christoph Stüber, Illertissen, Dr. Berthold Fourné, Marktoberdorf und neu hinzugekommen: Dr. Uwe Kaspar aus Monheim.